16.11.2018 – IUEVENTA – Dokumentarfilm gucken

Ein italienscher Filmemacher begleitete Missionen der NGO „Jugend Rettet“, die seit Mitte 2016 mit dem Schiff „Iuventa“ im Mittelmeer unterwegs war, um Flüchtlinge aus Seenot zu retten. Im August 2017 wurde die NGO verdächtigt, mit Schleusern zusammenzuarbeiten und ihr Schiff festgesetzt. – Ein authentisches Zeitdokument, in dem der Autor bei aller Nähe zu den Protagonisten eine unabhängige Position in der Darstellung der Ereignisse einnimmt. Im Anschluß reden wir mit Teilen der Crew über den Film und ihre Erlebnisse

Offen ab 19 Uhr

Beginn um 20 Uhr

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19.10.2018 Henning Fischer: Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück

Vortrag und Lesung

 Im Oktober referiert Henning Fischer zu den Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück. Henning hat 2017 das Buch „Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, 1945 bis 1989“ veröffentlicht. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Kurt und Herma-Römer-Stiftung organisiert.

Ende April 1945 wurde das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück bei Berlin von der Roten Armee befreit. Einige der Überlebenden, meist Kommunistinnen, die in der Weimarer Republik politisch geprägt worden waren, gründeten unmittelbar nach der Befreiung eine deutsche Lagergemeinschaft als ihren sozialen und politischen Verband.
Von der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit und die 1990er Jahre – Die politischen Biografien der Frauen der Lagergemeinschaften eint mehr als die gemeinsame Haft im Frauen-KZ Ravensbrück. Zugleich werden ihre individuellen Lebensgeschichten durch verschiedene Entwicklungen charakterisiert. Nach der Befreiung 1945 rahmten ungleiche Verhältnisse die Kämpfe um Erinnerung in Ost und West. Antikommunismus in der Bundesrepublik und Staatssozialismus in der DDR prägten die politischen Handlungsfelder der Überlebenden.
Henning Fischer spricht anhand von Fotografien aus deren Lebensgeschichten über die kurz nach dem Krieg ins Leben gerufenen Lagergemeinschaften. Er wird hier ebenfalls näher auf das Leben der Hamburgerin Katharina Jacob eingehen. Die Widerstandskämpferin überlebte die KZ-Haft und blieb, wie viele ihrer Gefährtinnen, auch nach 1945 politisch aktiv. Bis in die 1980er Jahre bestimmte eine Politik „unversöhnlicher Erinnerung“ ihren Standpunkt.
Die Veranstaltung soll Raum bieten, um über die politische Bedeutung der Geschichte der Lagergemeinschaften zu diskutieren. Dazu gehört die Frage nach Erinnerung, der Situation der Akteurinnen in männlich dominierten Strukturen und ebenso die Frage nach Handlungsräumen und Möglichkeiten politischer Organisierung im Schwerefeld ‚der‘ Partei.


www.kurt-und-herma-roemer-stiftung.de

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21.09.2018 – ReInvestigate Thor Steinar

Die Macher*innen stellen die neue Broschüre vor und plaudern über Aktuelles, rund um eine fast vergessene Marke.

Mehr Infos: http://reinvestigatethorsteinar.blogsport.de/

Offen ab 19 Uhr
Beginn 20 Uhr

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20.07.2018 – Antifa-Sommer-BBQ

Kommt vorbei und chillt mit uns auf der Terasse und im Garten – bei kühlen Getränken und leckerem Grill-Zeugx.

Soli zur Deckung von Repressionskosten.

Offen ab 19 Uhr

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15.06.2018 – Buchvorstellung: Antifeminismus in Bewegung

Antifa-Tresen meets NIKA:

Antifeminismus ist kein einheitliches politisches Projekt: viel mehr wird er von seinen Akteur/innen zu diesem gemacht. Die im Band versammelten Beiträge geben einen systematischen Einblick in die unterschiedlichen Strömungen. Ziel ist es, die Tragweite des organisierten Antifeminismus zu illustrieren und einen Beitrag in der Diskussion um Gegenstrategien zu liefern. Mit Herausgeber*innen und Autor*innen.

In Kooperation mit Nationalismus ist keine Alternative Hamburg

Offen ab 19 Uhr
Beginn 20 Uhr

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18.05.2018 – Info- & Mobiveranstaltung: No TddZ!

Am 02.06. soll der jährliche Neonazi-Aufmarsch in Goslar stattfinden.
Da haben wir keinen Bock drauf. Mit Infos zu den antifaschistischen Gegenaktivitäten und zur Anreise.
Mehr Infos zu NoTddZ unter: https://notoneinch.noblogs.org/

Offen ab 19 Uhr
Beginn 20 Uhr

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20.04.2018 – Vortrag: Ein Mosaik aus Brauntönen – Zur Strategie der „Mosaik-Rechten“

Aktuell können wir stärker denn je beobachten, wie die extreme Rechte sich parlamentarisch und außerparlamentarisch ausdifferenziert. Neue Strategien werden erprobt. Der Vortrag analysiert diese und fragt nach den wichtigsten Akteur/innen und welche Organisationen innerhalb der extremen Rechten den Ton angeben. Wie hängen die verschiedenen Strategien zusammen und was versprechen sich die Rechten selbst davon?
Mit Jerome Trebing.

Offen ab 19 Uhr
Beginn 20 Uhr

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16.03. Antifa-Doppeldate: Info & Mobi „Keine IB Zentrale in HRO“ UND „[vɛʁ beaux tɑ̃] – Zur Zensur von Indymedia linksunten“

*ACHTUNG* wir machen an dem Tag schon um 18.30 Uhr auf!

PÜNKTLICH ab 19 Uhr-
NIKA Hamburg präsentiert: Info & Mobi „Keine IB Zentrale in Rostock!“

Anders als andere „identitäre“ Gruppen, ist der Kader aus Mecklenburg Vorpommern nicht darauf aus, körperliche Auseinandersetzungen zu suchen, sondern arbeitet – vermeintlich – im Verborgenen als Stichwortgeber eng mit der AfD zusammen. Die AfD ist in Mecklenburg-Vorpommern seit den Landtagswahlen 2016 zweitstärkste Kraft und einer der offensten Landesverbände für „identitäre“ Aktivisten. Seit mittlerweile fast anderthalb Jahren versuchen die „Identitären“ mit dem Aufbau ihrer Bundeszentrale in Rostock Fuß zu fassen. Rostock zeichnet damit als wichtiger strukturgebender Ort für die „Identitären“ in Deutschland aus. Von hier aus werden u.a. Aktionen gesteuert, die Mitglieder verwaltet und der Versandhandel organisiert.

Am 07. April 2018 wird in Rostock unter dem Motto „Kein Raum für Nazis – Zentrale der Identitären dichtmachen!“ demonstriert. „Résistance – Keine Identitären-Zentrale in Rostock“ ist eine Initiative, die u.a. die Demo mitorganisiert und die „Identitären“ in Rostock und MV seit einiger Zeit beobachtet. Die Initiative wird am 16.03. in Hamburg in einem Vortrag über Aktionen, Aktivitäten und Strukturen der „Identitären“ in Mecklenburg Vorpommern informieren. Außerdem gibt es alle Infos zur geplanten Demo am 07. April.

Mit der Gruppe „Résistance“ / Mehr Infos: http://resistancehro.org

Im Anschluß ab 20 Uhr –

[vɛʁ beaux tɑ̃] – Zur Zensur von Indymedia linksunten

Im August 2017 wurde Indymedia linksunten vom Bundesinnenministerium verboten. Um das Presserecht auszuhebeln, nutzte das Innenministerium das Vereinsrecht. Kurzerhand erklärten sie einige ihnen bekannte Freiburger Autonome zu Mitgliedern eines Vereins „Indymedia linksunten” und das Autonome Zentrum KTS Freiburg zum „Vereinsheim“. Das bei den Durchsuchungen aufgefundene Geld wurde als „Vereinsvermögen“ deklariert und beschlagnahmt. Einschließlich der beschlagnahmten Technik beläuft sich der materielle Schaden auf etwa 80.000 Euro.

Eigentlich müsste anhand des Beispiels Indymedia linksunten über die Bedeutung linksradikaler Medien diskutiert werden. Über gezielte Verfassungsschutzhetze im Vorfeld des Verbots und über den Fallout des G20-Gipfels in Hamburg. Über den Aufstieg der rechtsradikalen AfD und einen deutschen Wahlkampf im Herbst 2017. Stattdessen wird der Fall als Folge eines Verwaltungsakts des Bundesinnenministeriums vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt.

Wir berichten von den Razzien und vom juristischen Vorgehen gegen Verbot und Zensur. Von der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiesten, von Denunziation und Verrat. Außerdem werfen wir einen historischen Blick auf die Repression gegen die Zeitschrift radikal, denn Indymedia ist nicht das erste Beispiel von Zensur gegen linksradikale Medien in der jüngeren Vergangenheit. Und wir wollen mit einem Rückblick auf das Projekt linksunten über Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen linksradikaler Medienarbeit diskutieren.

Danach dann endlich: Nur Kneipe.

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16.02.2018 – Lesung: Reichsbürger – die unterschätzte Gefahr (mit A. Speit)

Im Buch wird die Ideologie und die Akteure der verschiedenen Reichsbürger-Gruppierungen beleuchtet. Deren Weltbild werden analysiert und beschrieben, wie ihnen angemessen begegnet werden kann.

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19.01.2018 – Lesung: Die autoritäre Revolte (mit V. Weiß)

Das Buch porträtiert die wichtigsten Akteure der rechtspopulistischen Bewegungen mitsamt deren Strategien und Methoden. Eine dichte Darstellung von Geschichte und Gegenwart einer Neuen Rechten, deren Aufschwung nicht überraschend war.

Danach Soli Kneipe für BREAK THE SILENCE – Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Offen ab 19 Uhr
Beginn um 20 Uhr

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